Beltfeeder – weiterführende Informationen

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Bandfütterung – Graphics gesteuert

Funktionsprinzip

  • Die Bandfütterung liefert Komponenten oder fertige Futtermischungen zu den einzelnen Tiergruppen.
  • Futter kann zu beiden Seiten des Bandes geliefert werden.
  • Das Futter wird normalerweise im Strang abgelegt, es ist aber auch möglich einzelne Plätze zu beliefern.
  • Das Erstellen von Mischungen und die Futterzuteilung wird über das Gewicht gesteuert.

Gruppen

  • Gruppen werden bestimmt durch die Anzahl der Tiere, die Pflugplätze und die Futterseite.
  • Der Pflugplatz wird durch die Umlenkrollensensoren und den Referenzpunktsensor bestimmt.
  • Die Gruppen werden in der Platzreihenfolge, beginnend vom Mischer, gefüttert.

Futtermischungen

  • Eine Gruppe kann mit verschiedenen Futtermischungen versorgt werden.
  • Die Fütterung nimmt die Komponenten, auch mehrfach, in der vom Bediener vorgegebenen Reihenfolge.
  • Mischungen werden nach Gewicht oder prozentualem Anteil vorgegeben.

Funktionsweise – Flow Sensor (Durchflusswaage)

  • Die Futtergewichtsermittlung geschieht in 1,5 m langen Sektionen.
  • Zu Beginn des Fütterns wird die Waage durch den Leerlauf für eine bestimmte Zeit tariert.
  • Der Computer kalkuliert die durchlaufenden Futtermengen zu einem akkuraten Messergebnis.

Futterzeitgruppen

  • Die Herde kann, wenn nötig, zusätzlich in Futterzeitgruppen aufgeteilt werden.
  • Die Futterzeitgruppen werden durch Buchstaben A, B, C usw. benannt.
  • Verschiedene Gruppen können während einer Futterzeit, aber nur mit einer Futtermischung, versorgt werden.

Menge des zu mischenden Futters

  • Zu Beginn eines jeden Futterzyklus kalkuliert Graphics die benötigte Futtermenge für die Futterzeit.
  • Der Mischer kann komplett, mit einer 24 Stunden-Mischung oder mit der gerade benötigten Menge befüllt werden.
  • Sollte eine Mischung nicht ausreichen, um alle Tiere zu versorgen wird, eine weitere erstellt.

Mischung erstellen

  • Die Fütterung nimmt alle Komponenten in der vom Bediener vorgegebenen Reihenfolge und der benötigten Menge.
  • Der Mischer mischt die Komponenten für die vorgegeben Zeiten.

Füttern

  • Das Füttern wird in der Platzreihenfolge, beginnend mit der kleinsten Platznummer, durchgeführt.
  • Zu Beginn des Fütterns wird der Pflug auf die entsprechende Seite gestellt und zum richtigen Platz gefahren.
  • Sobald der Pflug den Startplatz erreicht hat wird mit der Lieferung des Futters begonnen.
  • Während des Fütterns bewegt sich der Pflug in der zu fütternden Gruppe hin und her, solange bis die vorgegebene Menge gefüttert wurde.

Maße

Model Normal Mit Verbreiterungsflügel
min (mm) max (mm) min (mm) max (mm)
Beidseitiges Füttern 1200 2000 2000 2700
Einseitiges Füttern 900

Mit einer Sonderkonstruktion ist eine Futtertischbreite von bis zu 5 Metern möglich.

Bauteile

Service

  • Ölstand im Getriebe
  • Schmiernippel an Umlenkrolle und Antriebsende
  • Unterstützungsrollen ölen
  • Band und Seilspannung alle zwei Wochen prüfen

Antriebseinheit

  • Bandantrieb 3 kW Getriebemotor
  • Geschwindigkeit 49,5 m/min
  • Pflugantrieb mit einem 0.75 kW Getriebemotor
  • Breite: 1010 mm, Höhe: 460 mm und Länge: 755 mm
  • Gewicht: 190 kg

Umlenkende

  • Einfaches Bandspannsystem mit stabilen Gewindemuttern
  • Befülltrichter verhindert Futterverluste
  • Band Zentrierfunktion
  • Breite: 780 mm, Länge: 1430 mm
  • Und Höhe: 630 mm
  • Gewicht: 60 kg

Pflug

  • Futterlieferung mit Platzpositionierung (Graphicsversion)
  • Lieferung rechts oder links
  • Pflugantrieb durch Seil
  • Bandrollen positionieren das Band zum Pflug (Zentralisierung)
  • Der Pflug glättet das Band während der Lieferung.
  • Geschwindigkeit 20,5 m/min.
  • Breite: 620 mm, Höhe: 820 mm und Länge: 1760 mm
  • Gewicht: 80 kg

Durchflusswaage

  • Die Flowsensor Einheit sollte möglichst nah an der Befülleinheit, aber nicht unter ihr, positioniert werden.
  • Die besten Ergebnisse werden erreicht, wenn es horizontal und möglichst nah am Umlenkende montiert ist.
  • Der Pflug kann nicht einen Flowsensor nicht überfahren.

Band

  • Glatte Oberfläche
  • Max. Steigung 25° (Wenn steiler – Transportband)
  • Während des Transports hat das Band eine V-Form. Der Pflug glättet das Band zur Futterlieferung.
  • Liefermenge ca.150 kg/min, abhängig vom Futter
  • Breite: 450 mm, max. Länge: 90 m und Bandstärke: 3 mm
  • Hergestellt aus PVC (3-lagig)
  • Bandenden werden mit flexiblen Edelstahl Aligatorklammern verbunden
  • Minimum Arbeitstemperatur -10°C, mit Spezialband -29°C

Bogenelement

  • Wird benötigt zwischen diagonalen und horizontalen Erweiterungselementen.
  • Breite: 720, Länge: 890 and Höhe: 600
  • Max. Winkel: 25°
  • Gewicht: 44 kg

Erweiterungselement

  • Stabiler Rahmen mit V-Form
  • Die Rahmenplatten sind im Tauchbad verzinkt.
  • Die Bandunterstützungsrollen haben Gleitlager.
  • Ständerabstand max. 3m,mit Verstärkung bis 6m
  • Längen 1 m, 1,5 m, 2 m und 3 m
  • Breite: 560 mm, Höhe: 200 mm
  • Gewichte: 1m – 24 kg, 1,5m – 28 kg, 2m – 3,8 kg und 3m – 41 kg

Fütterung

Im manuellen Betrieb wird der Pflug per Hand gestartet und die Fütterungsseite von Hand umgestellt. Man kann den Pflug ebenfalls zwischen seinen Begrenzungsschaltern automatisch pendeln lassen. Diese Option kann man manuell oder über Timer starten und stoppen. Die Futtermenge wird hierbei über den 0/1 Schalter geregelt.

Die Fütterung kann Konzentrate, Mischungen, Einstreu usw. liefern.

Bei der vollautomatischen Fütterung werden definierte Gruppen auf der rechten und/oder linken Seite versorgt. Die Kontrolleinheit hierfür ist der Graphics-Computer. Graphics erstellt z.B. eine Mischung aus verschiedenen Komponenten und füttert damit zu der vorgesehenen Zeit die ausgewählte Tiergruppe.

Die Kapazität liegt zwischen 40-150 kg pro Minute, abhängig von dem Grundgewicht der Mischung.

Beispiel

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ug6SRHzun5s

Beispiel für ein Pellonfütterungssystem in dem eine Bandfütterung das Futter liefert.