Warum automatisch füttern?

Automation verringert Arbeitsbelastung

Automatisiertes Füttern, 24/7, gemäß der natürlichen Futteraufnahme der Tiere, schafft dem Tierhalter Arbeitszeit und Ressourcen auf dem Hof. Diese Ressourcen können zur Tierüberwachung, Tierkontrolle und Betriebsmanagement genutzt werden, weg von der Traktorarbeit und dem manuellen Futter nachschieben am Futtertisch, welches eine Menge körperlicher Anstrengung erfordert.

Das Laden der Futterkomponenten in eine vollautomatische Befülleinheit, die das Futter, bedingt von seiner Qualität, bis zu 2 Tage bevorraten kann, dauert für 300 Kühe nur etwa 25 bis 35 Minuten, abhängig von der Lage der Silos. Dadurch wird auch die Arbeitsplanung an Wochenenden und in den Ferien erleichtert. Mit Hilfe des automatischen Fütterns ist der Betriebsinhaber in der Lage, mehr Zeit flexibel in die Tierbeobachtung und Betriebsführung zu investieren und natürlich bleibt auch mehr Zeit für die Familie. Die Tröge im schmalen Futtertisch verhindern, dass die Tiere das Futter weg schieben, dieses bedeutet dass kaum Futter nachgeschoben werden muss.

Fütterungsautomatisierung reduziert die Arbeitsbelastung auf den Höfen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Automation verringert Arbeitsbelastung
  • Schmale Futtertische sparen Baukosten
  • Revolutionäre Futtertischlösungen sind bei der Planung neuer Ställe möglich
  • Mehrmaliges tägliches Füttern steigert Milchleistung und Tageszunahmen
  • Zuverlässige Automation
  • Automatisches Füttern unterstützt den Kuhverkehr beim Robotermelken

Schmale Futtertische sparen Baukosten

Die automatische Bandfütterung benötigt nur einen 1,5m – 2m breiten Futtertisch, das bedeutet der Platzbedarf wird, verglichen mit einem 5 Meter breiten Futtertisch, halbiert.

Dieses spiegelt sich direkt in den Baukosten für beides Dach und Unterbau wieder. Zusätzlich kann die Investition für Schlepper und Futtermischwagen gegengerechnet werden.

Revolutionäre Futtertischlösungen sind bei der Planung neuer Ställe möglich

Die Bandfütterung benötigt keinen ununterbrochenen Futtertisch in Längsrichtung des Gebäudes wie bei einem herkömmlichen Futtermischwagen.

Die Bandfütterungslinien können wie eine Kette verbunden werden und mit Abzweigungen lassen sich ebenfalls verschiedene Ställe überraschend flexibel kombinieren. Dieses erlaubt eine uneingeschränkte Tierverkehrsplanung, da der Kuhverkehr auch direkt unter dem Futterband möglich ist. Die Fütterungsbereiche können auf 10cm genau programmiert werden. Dieses ermöglicht die Nutzung verschiedener Futtergruppen, um die Leistung und die Tiergesundheit zu steigern.

Die Fütterung beschränkt nicht länger die Stalleinrichtung im Gebäude. Ein flexibles Fütterungssystem, unterstützt durch die Laufgänge in der Stallplanung, macht es in der Zukunft einfach möglich weitere Futtergruppen Preisgünstig hinzuzufügen.

Die Pellon Graphics Steuerung ist eine bedienerfreundliche Anwendung. Die Steuerung dokumentiert die Fütterungsgeschichte als Futtergruppen und Lieferzeiten. Die Fehlerliste und der SMS Alarm unterstützen den Bediener bei der Überwachung.

Bedienerfreundliche Steuerung

Programmierung der Tieranzahl, der Lieferzeiten, des Lieferrhythmus und das Erstellen einer Mischung für die Futtergruppe stellt eine kontinuierliche, frisch gelieferte Wunschmischung für jede Kuh sicher. Dies optimiert das Wiederkäuen, dadurch wird die Tiergesundheit unterstützt, was die Milchleistung, abhängig von der Rasse, steigert. Alle Programmänderungen können vom Prozessrechner oder vom Betriebscomputer aus “just in time” gemacht werden, das bedeutet Änderungen werden sofort ausgeführt.

Das Graphics-Programm hat sogenannte Kurzzeitarbeiter, Betriebsleiter und Pellon-Service Bedienerlevel, die passwortgeschützt sind. Diese hilft das Menü und die Bedienoberfläche so einfach wie möglich zu halten.

Optional ist eine drahtlose Fernsteuerung über Mobiltelefon oder Internet möglich.

Mehrmaliges tägliches Füttern steigert Milchleistung und Tageszunahmen

Studien zeigen unumstritten dass der Wechsel vom einmaligen zum mehrmaligen Füttern pro Tag einen positiven Effekt auf die Milchleistung hat. Das Tier kann das ganze Jahr durchgehend frische Futtermischungen, ohne Stallluft Ammonium, genießen. Die größte Differenz wurde bei Fleischrindern, mit einer Steigerung der Tageszunahme von 16%, nachgewiesen.

Zuverlässige Automation

Wir haben, basierend auf dem Kundenfeedback, individuelle Serviceprogramme für jedes Pellon Fütterungssystem erstellt. Dieses stellt einen störungsfreien Betrieb sicher. Die vorbeugenden Pellon Serviceprogramme und Servicearbeiten für die Anlagenkomponenten basieren auf den Stundenzählern der Pellon Graphics Steuerung. Pellon Ersatzteilpakete für automatische Fütterungssysteme enthalten betriebswichtige Teile, die vom Betriebsleiter selbst getauscht werden können. Eine regelmäßige Serviceroutine erhält die Maschinen in gutem Arbeitszustand.

Automatisches füttern unterstützt den Kuhverkehr beim Robotermelken

Kontinuierliche Futtervorlage nach dem 24/7 Prinzip ermöglicht eine stressfreie Futteraufnahme für jedes einzelne Tier einer Melkgruppe im Melkroboterbetrieb. Die Praxis hat gezeigt, dass 8 Futterzeiten pro Tag die Kühe ermutigen öfter zum Melken in den Roboter zu gehen und dass dadurch der Bedarf an Futterstationen reduziert wird. Die besseren Möglichkeiten die Unterschiede in der Herde durch gutes Futtermanagement auszugleichen vermindert die Abgangsrate im Melkroboterbetrieb.

Gesteigerte Sauberkeit und Hygiene
Das Füttern mit einem Laufstall TMR-Roboter oder einer Bandfütterung reduziert die hygienischen Risiken im Stall. Die Kette des bakteriellen Risikos durch Kot und Außenberkehr wird dadurch unterbrochen, dass der durch Traktorreifen mitgebrachte Schmutz draußen bleibt. Der Futtertransport findet auf der sogenannten zweiten Ebene statt und Kühe, Menschen und vielleicht Maschinen nutzen die erste Ebene. Automatisches Füttern vermindert die Frostgefahr in Warmställen da die großen Türen nicht unnötig geöffnet werden müssen und Feuchtigkeitsprobleme durch plötzliche Temperaturänderungen werden reduziert.

Automatisches Einstreusystem

Ein automatisches Einstreusystem kann in einem Boxenlaufstall durch das Anschließen von zusätzlichen Einstreubändern an die Bandfütterung einfach erstellt werden. Dasselbe Pellon Graphics Management System steuert das Füttern und das Einstreuen.